Author Archives: andrea

Was ich Dir wünsche!

Was ich Dir wünsche!

Ich wünsche Dir die Geduld,

kleine Schritte zu gehen

und so neue Ufer zu sehen.

 

Ich wünsche Dir die Wahrheit,

um dem Jetzt in die Augen zu blicken

und dann voller Zuversicht

Hoffnung in die Zukunft zu schicken.

 

Ich wünsche Dir die Klarheit,

mit der Du blickst voller Liebe zurück

und genießt das Jetzt im Augenblick.

 

Ich wünsche Dir Mut

um tief in Deine Seele zu sehen

und so den Weg zu Dir selbst zu gehen.

 

Ich wünsche Dir die Liebe

um im Leben das zu sehen

was wirklich wichtig ist,

das ist die Liebe eines jeden Augenblicks!

(Andrea Zehendner)

 

Morgenröte

Morgenröte

 

Heute mal etwas gegen Herbstdepression. Meine Erinnerung an einen Sonnenaufgang.

 

Morgenröte

Ein Schweif der Liebe,
am Himmel erwacht,
hat mir die Hoffnung zurück gebracht.

Aus Liebe zu mir,
denn zu groß kann sie nie sein,
lasse ich diesen Schweif in mein Herz hinein.

Dort hinterlässt er einen Funken
der göttlichen Kraft
der auch in mir die Liebe schafft
wie ich sie im Außen habe gesehen.

Die Verdrängungstaktik

Die Verdrängungstaktik

Oh, oh – Gefahr in Verzug! Habe Schnupfen und Gliederschmerzen. Aber eigentlich ist ja alles in meinem Leben soweit in Ordnung. Außerdem habe ich mindestens zehntausend Sachen gleichzeitig zu erledigen. Ist doch klar, dass ich da keine Zeit habe mich mit mir selbst zu beschäftigen – ich bin ja schließlich schon beschäftigt genug! Auch zum loslassen gibt es anscheinend momentan nichts, sonst wäre mir ja gestern etwas eingefallen was ich hätte schreiben können. Aber wie bereits gesagt, eigentlich ist doch eh alles in Ordnung.

Kommt das vielleicht irgendjemanden bekannt vor? Mir schon!

Meine beliebte Allzweckwaffe: Die VERDRÄNGUNGSTAKTIK!

Immer wieder gerne von mir verwendet. Das einzige was mich gerade wundert ist, dass ich sie dieses mal verblüffend schnell entlarvt habe – bereits nach zwei Tagen. Das ist richtig spitzenmäßig. Normalerweise schleppe ich so ungefähr eins bis zwei Wochen mit so einer unliebsamen Angelegenheit herum, bis es mir mental und physisch so schlecht geht, dass ich letzten Endes doch den unliebsamen Tatsachen ins Auge sehen muss.

Da ich mir jetzt schon einmal selbst eingestanden habe, dass ich da irgendetwas verdränge, will ich wenigstens auch wissen was es ist. Also setzte ich mich vor mein ungeliebtes geliebtes weißes Blatt und warte. Und was fällt mir da spontan ein? Nichts! Also gut, doch kein Problem da – prima!

Huch, da regt sich doch so ein kleines unangenehmes Gefühl in meinem Bauch. Fast bin ich geneigt es zu unterdrücken, aber ich habe mir ja vorgenommen ehrlich zu mir selbst zu sein. Und wenn ich jetzt ganz, ganz ehrlich mit mir selbst bin, muss ich mir eingestehen, dass ich sehr genau weiß, was ich seit gestern mit mir herumschleppe.

Ich sage nur noch eins – gestern war Wiegetag! Schon wieder! Und da ich so ein konsequenter Mensch bin, bin ich gestern morgen auch schön artig auf die Waage gestiegen und sie hat meine Treue belohnt und war gnädig zu mir. Gewicht war im Toleranzbereich.

Tja, Toleranzbereich bedeute für mich das Gewicht, dass ich zwar momentan tolerieren muss, aber durchaus nicht meinem Wohlfühlbereich entspricht. Aber wie es sich gerade so abzeichnet bin ich durchaus nicht mehr lange bereit die Toleranz gegenüber meinem Gewicht aufrecht zu erhalten.

Also was tun? Diät kommt für mich nicht mehr in Frage, die halte ich inzwischen nicht mal mehr einen Tag durch. Ich brauch einen anderen Impuls eine andere Hilfe von außen um das Problem zu lösen. Wie immer wenn ich ratlos bin, habe ich zu dem Thema etwas gegoogelt. Und dabei bin ich auf ein Buch gestoßen, dass mich sofort angesprochen hat.

Abnehmen ist leichter als zunehmen – Das Praxisbuch! Ich habe von diesem Autor (der sich auch Psychocoach nennt, hihi) bereits das dazugehörige Hörbuch und muss zugeben, dass ich das was darin besprochen wird wirklich nachvollziehen kann.

Laut Verlagsinformationen bekommt man darin keine Ernährungsempfehlungen – gut! Keine Gesundheitstipps – noch besser!! Und ganz, ganz wichtig – kein Diät-Programm – SUPER!!! Es klärt vielmehr über den Zusammenhang zwischen Gefühlen und Körperfunktionen auf.

Hört sich das nicht an, als wäre es das perfekte Buch für bzw. gegen mein Problem? Ich hoffe es sehr, denn in mir spüre ich die leise Angst, dass es wieder einmal der falsche Weg sein könnte und ich es wieder nicht schaffe dieses leidige Thema Abnehmen irgendwie hinter mir zu lassen.

Zumindest habe ich jetzt doch etwas gefunden, was ich heute loslassen kann. Ich lasse jetzt einfach meine Angst wieder mit dem Abnehmen zu scheitern los.

Morgen hole ich das Buch ab. Es besteht aus einem Zehn-Tage-Programm. Ich kann mir vorstellen, dass es da die ein oder andere Sache gibt die auch wieder loslassen darf. Jetzt bin ich aber erst einmal zufrieden, dass ich mein Kernproblem erkannt habe und den ersten Schritt zur Problemlösung gegangen bin.

Alles Liebe

Andrea

Frieden!

Frieden!

Heute ist wieder einmal viel passiert. Die Zeit ist mindestens genauso schnell vergangen wie jeden Tag und trotzdem ist heute scheinbar etwas anders.

Da hat sich im Laufe des Tages so ein Gefühl eingeschlichen und ich überlege gerade wie ich es beschreiben könnte. Tja, eigentlich fällt mir nur ein Wort ein, dass diesen Zustand beschreiben könnte: Frieden!

Ich bin einfach zufrieden mit meinem Leben so wie es ist. Und nun sitze ich auf meiner Couch und genieße das Gefühl nach dem ich mich immer so gesehnt habe. Das Gefühl mit mir selbst und meinem ganzen Leben einfach nur im reinen zu sein. Da bin ich so entspannt, dass mir sogar ein paar poetische Zeilen einfallen.

Friede ist in mir,

wenn ich die Vergangenheit ruhen lasse

und die Zukunft abwarte,

damit der Augenblick

in seiner Vollkommenheit erstrahlt!

(Andrea Zehendner)

Ihr seht, heute gibt es für mich mal nichts loszulassen, denn es ist wie es ist: gut!

 

Alles Liebe

Andrea

Advent, Advent

Advent, Advent

… ein Lichtlein brennt.

Bei mir scheint heute aber eine ganze Sicherung durchgebrannt zu sein. Das war heute wirklich nicht mein Tag. Wahrscheinlich lag es an dem Stress der vergangenen Tage denn es ist mir heute einfach nicht gelungen meine Fassade aufrecht zu erhalten.

Deshalb habe ich heute mal in meiner Familie richtig Dampf abgelassen. Und jetzt sitze ich da und frage mich selbst ob das gut so war oder nicht. Je länger ich allerdings darüber nach grüble, desto klarer wird mir, dass es keinen Sinn hat irgendjemanden etwas vorzugaukeln. Manchmal muss man halt auch mal die Wahrheit sagen (bzw. dass was ich als meine Wahrheit empfinde), auch wenn man den Menschen die man liebt in diesem Augenblick damit weh tut.

Aber ist es nicht besser zu wissen, dass man in Wahrheit miteinander lebt, auch wenn sie weh tut, als mit einer Lüge?

Was ich heute loslassen will  ist eigentlich ganz klar: Ich will mein schlechtes Gewissen, weil ich die Wahrheit gesagt habe, loslassen! Ich habe es aus Liebe getan!

Alles Liebe

Andrea

 

Wehe Füße!

Wehe Füße!

Ufff, heute war an der Schule meiner beiden großen Tag der offenen Schule. Da die beiden auf eine Waldorfschule gehen, ist Elterninitiative dort wirklich gefragt.

Und jetzt sitzt heute das erste mal in Ruhe da, schnaufe tief durch und lege die Füße hoch. Die tun so weh!

Deshalb will ich jetzt die Schmerzen in meinen Füßen loslassen!

Mehr gibt´s dazu heute nicht mehr zu sagen.

Alles Liebe und Gute Nacht!

Andrea

Lebe Leichter!

Lebe Leichter!

Heute Morgen habe ich mir eine kleine Aufgabe gestellt. Ich habe mir vorgenommen diesen Tag mit Leichtigkeit zu leben. Aber wie geht das?

Ich ziehe in Erwägung bei allem was ich tue, mir selbst die Frage zu stellen, ob es leicht für mich ist. Uhhh, schon alleine die Vorstellung davon empfinde ich als ziemlich anstrengend.

Die Alternative dazu wäre, bei allen Entscheidungen die sich mir heute stellen, mich für den leichteren Weg zu entscheiden. Einfach so, Leichtigkeit hat höchste Priorität und dann kommen erst die anderen Kriterien in Betracht. Das schien mir machbar.

Und so lebte ich heute einen Tag in Leichtigkeit – und das war gut so!

Die Erkenntnis die für heute bleibt ist, dass ich mir häufig das Leben selbst schwer mache.

Deshalb will ich jetzt alles, womit ich mir das Leben schwer mache, loslassen.

 

Leichtigkeit ist eine Lebenskunst,

die sich nur auf eine Art erlernen lässt.

Mit Leichtigkeit!

(Werner Bethmann)

Alles Liebe und viel Leichtigkeit!

Andrea

Zwischenbilanz

Zwischenbilanz

Da ich mich hier nicht zur absoluten Nöltante entwickeln will, die Tag für Tag rum jammert, möchte ich heute mal eine Zwischenbilanz meines kleinen Experimentes ziehen.

Dies ist heute schon der vierzehnte Artikel den ich schreibe. Mit anderen Worten habe ich mich bereits seit vierzehn Tagen mit dem Thema Loslassen beschäftigt. Immerhin ist das schon ein halber Monat und wenn ich so zurück blicke muss ich sagen, ja – irgendetwas fühlt sich anders an.

Zum einen mag es daran liegen, dass es mir ungeheuren Spaß macht, jeden Tag einen kleinen Text zu verfassen. Es ist für mich so schön produktiv und ich sehe gleich das Ergebnis meiner Arbeit. Das ist wirklich nach meinem Geschmack. Unkompliziert, spannend und herausfordernd.

Wobei wir gleich beim nächsten Thema sind. Herausforderung! Ich muss zugeben, dass es für mich schon manchmal eine große Herausforderung ist, mir über jeden Tag nochmals Gedanken zu machen und zu überlegen, was ich daraus lernen beziehungsweise loslassen möchte. Ja da gehört wirklich eine große Portion Ehrlichkeit und Überwindung dazu – aber wir wissen ja alle: Ehrlich währt am längsten!

Und jetzt zu den einzelne Themen, die ich losgelassen habe. Wenn ich mir die Liste mit den einzelnen Überschriften so ansehe und darüber nachdenke, ob ich das was ich darin geschrieben habe wirklich auch losgelassen habe, kann ich locker achtzig Prozent davon mit JA beantworten. Bei zwanzig Prozent bin ich mir noch nicht so ganz sicher. Zum einen weil es Themen waren die sehr global sind, wie zum Beispiel Geld oder Wiegetag. Und weil ich zum anderen sehr viele Emotionen mit diesen Themen verbinde. So glaube ich, dass es zu viel verlangt ist, dies alles mit einem Satz los zulassen. Ich sehe das Ganze viel mehr als einen großen Prozess, bei dem ich viele kleine Schritte gehen muss!

Da fällt mir doch prompt wieder etwas ein, auf was ich in Zukunft gerne verzichten könnte.

Ich will den Drang immer mehrere Schritte auf einmal tun zu müssen loslassen.

Vielmehr würde ich mich darüber freuen, wenn ich zukünftig einen Schritt nach den anderen gehen kann. Vielleicht dabei sogar die Zeit finde etwas nach links und rechts zu sehen und meinen Weg zu genießen!

Also es bleibt Spannend, alles Liebe!

Andrea

Wiegetag Teil 2

Wiegetag Teil 2

Heute war wieder einmal Wiegetag. Als hätte ich das Unheil schon kommen sehen, schleppte ich mich nach einer unruhigen Nacht am Morgen auf die Waage. Wer meinen Eintrag von letzter Woche gelesen hat weiß, dass ich dort schon etwas zu diesem Thema geschrieben habe. Es ging darum, welche Informationen ich mit dem Essen verbinde. Was will ich sagen, das Essen hat mir im Laufe der Woche wunderbar gemundet! Manchmal geht es einfach nur darum negative Denkmuster zu entlarven um sich dann von ihnen zu trennen.

Aber wie so oft hat auch diese Angelegenheit ihre zwei Seiten. Ich hab´s schon befürchtet, das Essen war so gut, dass es sich in meinem heutigen Gewicht wieder spiegelte. Für mich natürlich ein Anlass mal wieder genauer hinzusehen. Warum speichert mein Körper immer gleich alles, wenn ich mal zu viel esse? Ich weiß es gibt Menschen die essen und essen und ihr Körper verbrennt und verbrennt. Sicherlich kann man jetzt sagen, Andrea, du bist halt nicht so eine, das liegt in den Genen. Wer mich persönlich kennt, weiß genau, dass ich mich damit nicht zufrieden gebe. Vor allem nicht, weil bei mir das System ein bisschen weniger Essen und ein bisschen mehr Sport einfach nicht (mehr) funktioniert. Ich habe es viel zu oft ausprobiert.

Also, da steckt doch irgend etwas anderes dahinter. Deshalb setzte ich mich noch vor dem Frühstück vor mein weißes Blatt Papier um mich genauer mit diesem Thema zu befassen.

Was bedeutet mein Gewicht überhaupt für mich? Was gibt es mir? Warum halte ich daran fest?

Spontan fange ich an zu schreiben. Ich finde heraus, dass mein Gewicht wohl mit dem Wunsch nach Sicherheit in Verbindung steht. Wer sich mit der Psychologie von Übergewicht beschäftigt, kennt diesen Satz und eigentlich ist er für mich etwas abgedroschen. Mit meinem Verstand weiß ich ganz genau, dass mir das Übergewicht letzten Endes eher Unsicherheit bringt als Sicherheit. Aber irgendetwas tief in mir regt sich und da scheint doch noch ein Muster vorhanden zu sein, dass meinem Körper einredet, dass er für die Not sparen muss. Ich hatte mal einen Ernährungskurs bei einer Ökotrophologin besucht und diese hatte uns erklärt, dass es wissenschaftlich bewiesen ist, dass dieses Muster bei vielen Menschen (vor allem bei Frauen) genetisch veranlagt ist. Das geht auf Erfahrungen bis in die Steinzeit zurück und liegt daran, dass die Frauen dort oft tagelang ohne Essen auskommen mussten, während die Männer auf der Jagd waren. Ändern kann man daran aber nichts.

Aber ohne mich! Deshalb will ich hier und jetzt das Gefühl, dass Essen mir in irgendeiner Form Sicherheit geben kann LOSLASSEN.

Ich weiß, dass ich oft nach Sicherheiten suche – tun wir das nicht alle in irgendeiner Form?

Ich weiß aber auch, dass ich wahre Sicherheit nur in mir selbst finden kann und ich befinde mich auf dem Weg dort hin.

Alles Liebe

Andrea